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C18

Link: linnaeus.c18.net/Letter/L3948 • Johan Gerhard König to Carl Linnaeus, 26 September 1767 n.s.
Dated 26. Septbr. 1767.. Sent from København (Denmark) to Uppsala (Sweden). Written in German.

Hochwohlgebohrner Herr Ritter
und Archiater v. Linné!

Die geneigte Zuschrifft von Sie welche ich durch den H. Zoega erhalten habe versichete mich von Dero hohen Gewogenheit und Beyfall zu meiner vorhabenden Reise, wodurch ich recht sehr dazu angefrischet und ermuntert geworden bin.

Ich dancke aufs verbindlichste für Dero gütigen Wunsch. Mein Glück wird viel grösser seyn wenn es der Höchste also füget dass ich viele Jahre mit Dieselben Briefe wechseln kan, und nichts wird mich mehr vergnügen, als wenn ich meine Pflichten einigermassmassen gegen Dieselben werde erfüllen können welches leider bis jetzt nicht hat geschehen können.

Ich habe noch ehe ich abreise eine grosse Bitte an Sie, diese ist, ob Dieselben mir gütigst ein Empfehlungs-Schreiben ertheilen wollen an den Gouverneur dem H. Thulbag auf Cap, ich weiss dass ich dadurch werde sehr wohl versehen seyn, und ohne dehm dass ich darselbst wenig werde ausrichten können, ich bitte drum nochmahl recht sehr! Der Erfolg des Nutzens soll gewiss nur Dieselben eigen seyn.

Wegen dem Trompetgraes werde mir alle Mühe machen Saamen und Pflantzen zureichnend zu sammlen und mit mehren zu überschicken.

Ich wiederhole nochmahl meinen Wunsch und hertzliche Bitte wegen Dero System über dass regnum vegitabile, wenn es einigermassen möglich wäre dass ich es bekommen möchte, vieleicht verzögert sich noch meine Abreise bis zur Mitte des Novembers, es würde mier sehr nahe gehen wenn ich es nun nicht mit bekommen könte!

Die wenigen Fuci die ich die Ehre gehabt habe zu übersenden, sind nicht guth gewesen wie ich wohl gewünscht hatte, an der mitfolgenden Ulva ist dieses besonders dass sie an der Lufft mit der Zeit gantz hoch roth wird.

In erwartung einer geneigten Antworth verharre mit schuldigster hochachtung zu seyn
Ewer Hochwohlgebohrnen
Untertähnigst verbundener Diener
Joh. Gerh. König

Copenhagen d. 26 Septbr. 1767.

upSUMMARY

Johan Gerhard KönigKönig, Johan Gerhard
(1728-1785). Danish. Physician, born in
Polish Livonia. Private pupil of
Linnaeus in 1757. Visited Iceland. Went
to Tranquebar in India, to Thailand and
Ceylon. He died on his way to Tibet.
Correspondent of Linnaeus.
has received a letter from Linnaeus [this letter has not come down to us] and through Johan ZoëgaZoëga, Johan (1742-1788).
Danish. Botanist and economist.
Linnaeus’s student 1762-1764.
Correspondent of Linnaeus.
. He is glad that Linnaeus is pleased by the news of König’s journey. König feels encouraged by this.

König is glad that Linnaeus wishes him good luck, and he would be very glad if Fate could permit him to continue his exchange of letters with Linnaeus for several years. He feels that he has not yet done enough in exchange for what Linnaeus has done for him.

König asks Linnaeus for a letter of recommendation to be presented to Thulbalg [C. Rijk TulbaghTulbagh, C. Rijk (1699-1771).
Dutch. Governor at the Cape in 1751. He
sent plants, bulbs and seeds to Linnaeus
in 1761. Correspondent of Linnaeus.
], the governor of the province of the Cape. It would help König a lot in his work when the ship is in Cape Town.

As to the “Trompetgraes” [in Swedish:“trumpetgräs”], König will collect seeds and plants and send to Linnaeus.

König repeats his request for a copy of the Systema naturae [König refers to the botanical part of Systema naturae, 12th editionLinnaeus, Carl Systema
naturae
, 12th edition (Stockholm
1766-1768). Soulsby no. 62.
]. He really hopes he can get it before he leaves, and he adds the remark that his departure may not be before the middle of November.

König regrets that the few specimens of kelp that he had been able to send lately had not been of too high a quality. The most remarkable in the enclosed Ulva is that it becomes all red when dried in the air.

König looks forward to hearing from Linnaeus.

upMANUSCRIPTS

a. original holograph (LS, VIII, 154). [1] [2]