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C18

Link: linnaeus.c18.net/Letter/L4477 • Johan Gerhard König to Carl Linnaeus, 6 February 1771 n.s.
Dated 6. Febr. 1771.. Sent from Tranquebar (India) to Uppsala (Sweden). Written in German.

Hoch Wohlgebohrner Herr Archiater,
Hochgeneigtester Gönner!

Dass Glück ist mir gäntzlich entgegen gewesen indem dass auf allen meinen Briefen gar keine Antwort erhalten habe, die ich aus Indien geschrieben habe. Dieses hat meine Sehnsucht darnach, und meine bekümmernisse um ein so vieles vermehret, dass kaum mehr den Muth habe Briefe nach Europa zu schreiben. Nur die Güthe des Herren Archiaters ist dass mir anfrischet noch einige meiner Beobachtungen für Denenselben darzulegen um damit ins künfftige die Gedancken und Anmerckungen darüber dass Glück haben konte von der Hand des Herren Archiaters zu lesen.

Meine Naturalien Samlung die ich für dass Königliche Danische Cabinet übersende bestehet desses Jahr hauptsaechlich in verschiedenen Vögeln unter denen welche gewiss neu sind, als eine scolopax der so gross ist wie die Arquata, die farbe ist dunckel kupferfärbig dass Gesichte meist blass der neben denen Federn in einer blauigsten Linie eingefasst ist und rund um die basin des Schnabels gehet, der Hals hat einige weisse Striche, an der basin der flügel haben die Mänchen dieser Vögel Rostfärbig rothe deck federn welches bey denen Weibchens nicht ist. Sie kommen nur bisweilen aus denen Gebürgen mit dem frischen Wasser, ich habe sie für die Scolopax guarauna gehatten.

Unten denen Enten Arten sind gewiss welche neu, diese wird der Herr Zoega die Ehre haben die beschreibungen zu übersenden. Amphibia hat einen gantzen theil übersandt, die Anguis platura falt hier, ich bekahm in diesen Tagen eine lebendig aus dem Meer die über 2 ½ Elle lang war der Kopff ist breit die Junge theilt sich in 2en Borsten die gantz weiss sind, die untere Kinnlade ist gantz bifida welches gewiss ihr eigen ist sie hat 4 Reihen Zähne, die aber nur klein, der Rückken ist scharf der Bauch compress und hatt starcke Geribbe, der Schwantz ist Schwerdtförmig am Ende obtus seine farbe ist auf dem Rückken schwartzlich, der Bauch gelblicht weiss nur am Ende des Schwartzes ist auf der fläche ein schwartzer Strich der in einem Zickzack gehet, die Schuppen waren sehr zahlreich, alle waren in der Mitte carinatae, es war ein weibchen die letztere denn ich habe sie viele gesehen am Strande halbtodt liegen, sie hatte 17 Eyer bey sich, ihr gefrass waren kleine Meerfische, und ihr Gestanck ist gleich stinckender Butter, der Schwantz bis zum ano war bey dieser keine Spanne lang; die Coluber viridis ist vivipara, die Naja ihre generation ist besonders, sie legen sehr viele Eyer die gantz klein sind in denen heckken von der Palma Bromelia arboresc. über 100 und bewachen diese Stellen, sobald die junge herfür kommen fressen sie selber sie auf gantz zuverlässig ich bin selbst in gefahr gewesen an solchen Ort, ihre Gesellschaften waren weil die Heckke niedergebrochen wurde sehr viele Scorpionen nur die da entrinnen von ihren Eltern bleiben lebent. Sie sind am gifftigsten in ihrer jugend, ich habe einen starcken jungen Heyden sterben gesehen der gebissen war von einer solchen Coluber, er lebte kaum ¾ Stunde nach dem biss. Ich habe die Viverra Ichneumon ihr attaquiren gesehen, mit einer entsetzlichen Wuth, der biss der Naja schadet zuverlässig nicht der Viverra, ein Thier dass etwas grösser ist wie die Viverra die ich nicht habe bis jetzt examiniren können, diese sahe auch mit besonderem Affect eine solche Coluber attaquiren, ich schliesse dass dieses eine Spec. Lemur wird seyn den sie frisst die blüthen der Coccos bäume, und trinckt dass gezapffte Wasser Süre genandt des Nachts aus wenn es nicht an denen Baumen guth befestiget ist, er siehet schwartz aus, die Malabaren nennen ihm Murrenay. Alles dieses hat bey mir Gelegenheit gegeben zum künfftigen eine Beschreibung von dem merkwürdigen bey der Coluber Naja zu liefern, die ich überkommen kann.

Eine andere sehr grosse Coluber die in allem der Naja gleicht aber ein wenig länger ist weil sie offt auf 3 ½ Elle lang ist dass selten die Naja erreichet sie hat keine brillen die Schwartzen halten diese für ein Mänchen der Naja aber ist nicht so denn ich habe sie mit Eyer angetroffenen, sie hat eine besondere ökonomie, denn sie sammelt in ihren Löchern einen sehr grossen haufen Reiss, die Naja hingegen lebt von nichts anders als Thieren, die 3 ersten squamae hinter dem Ano sind zuverlässig noch (bey der Naja) scutae. Eine grosse Coluber die vieleicht die Padera ist sie hat 169 Scutae, und 52 squamae, der Rückken und die Seiten sind mit grossen Eyformigen zusammengeketteten braunen fleckken die in einer schwartzen Einfassung sind gezeichnet, der bauch ist weiss, dieser ist auch sehr gifftig ich habe seine Zähne mit examinirt die oben so lang sind (¾ Zoll) wie die Naja ihre. Die Leute schwitzen nach dem biss zuletzt bluth und sterben mit Ohnmachten man nennet ihm Chareda Viriang, für dieser bin auch einmahl in grosser Gefahr gewesen, Eine kleine Coluber davon ich schon in vorrigten Jahr die Ehre gehabt, den Herren Archiater zu melden dass sie die Lacerta monitor verfolgt, sie hat 184 scutae 72 squ. diese biss eine Mecedicis verurichen Jahr am Halss, die gantze Seite des Körpers wurde voll von blauen Fleckken dabey mit abwechselungen von Lippitudines, Sie wurde curiret durch ein hier sehr gebräuchliches Electuarium was die Jesuiten in Pondichery verkaufen, es ist ein Arcanum, aber wieder die Naja hilfft dieses nicht, ein paar reysende Jesuiten versicherten mir dass Sie aus vielfaltiger Erfahrung dieses Mittel wieder denn bis der Naja am sichersten und besten gefunden haben dass man lebendige hüner nimt, ihnen am hintern die federn abrupfft, und den auf die gebissene Stelle auflegt, so bald die eine Todt ist, gleich muss man wieder eine andere drauflegen, und gemeiniglich gingen 8 hüner drauf, man kan dem Menschen während der Zeit etwas warmes zu trincken geben, dieses wäre noch dass beste unter allen was geholfen hatte. Es sind noch sehr viele andere besondere Colubri die ich jetzt wegen Mangel des Raums nicht beschreiben kan. Ihre Anzahl ist sehr gross hier, indess ist es diesem nach doch selten dass einer gebissen wird, ich bin beym botanisiren offt in Gefahr gewesen weil entweder sie in Gefahr zu entrinnen sie gesetzt habe oder auch dass ihre Eyer zu nahe gekommen bin, oder auch bey ihrer Hochzeit die sie auf dem Lande in die Höhe gerichtet celebriren.

Es folget eine Zeichnung eines Thieres mit die ich für eine Thetys hatte, dass Criterium von diesem Thier dass ich es für eine Thetys hatte ist dass es seinen Anum zur lincken Seite hatte, die Zeichnung ist abgewichen indem dass sie von einem mittelmässig grossen dobbet grösser ist, der bauch ist etwas zu breit, übrigens der proboscis a. ist gantz gut mit seinen feinen füsserchens die es beym sterben ausstreckt bisweilen, die 2ne par kurtze Tentacula da dass vorderste unter dem Munde, dz. 2te ist weiss und unten dem Halss der Thorax b. ist hertzförmig lieget durch einer falte auf dem proboscis die vordersten Brachiae sind mit so vielen fingern versehen die doch in der Zahl etwas variiren, beym sterben schiessen sie öffteren wie den proboscis eine solche Rohre aus den ano. c. diese ist weiss durchsichtig die hintersten Brachiae sind viel kürtzer wie die vordersten und haben eben solche finger nur etwas kürtzer, am Schwantz sind wieder ein fasciculum in einer Reihe von fingern, diese sind noch bey einigen zweenen fasciculis getheilet, die Zahle ist hier beständiger gewesen von 7 bis 8. Alle finger sind leicht an ihrer basin zerbrechlich die schwartze ist dunkelgrün mit einem kupferichten Glantz der Rand die Seiten des Körpers ist heu blau alles dass weisse ist silberfarbig gläntzend, und so ist der gantze bauch es wurden diese Thiere am Ende des Januarij Monathes durch einer langen anhaltenden Norden Wind zu 1000 am Meer Ufer aufgeworfen, wo ich sie in stärcker Anzahl in einer Thee Schahle samlete und zu hause ethliche Tage nach einander mit Vergnügen betrachtete, am Meer Ufer liegen sie wie die abgeköpfften Ranae, den Schwantz halten sie unter dem bauch und so liegen sie mit denen ausgebreiten fingern auf dem Lande gleich den Zehen sie ziehen und sprützen dass Wasser ein und aus unter dem bauch haben sie eine starke bewegung die der bewegung des hertzens anderer Thiere gleichet, mehr weiss von ihrer Ökonomie nicht, es ist nichts falsches an der Zeichnung sonst, ausser dass gemeldete; ich habe an H. Zoega sehr viele dieser Thiere geschickt, auch zum Königlichen Cabinett, aber an keinem eine Zeichnung, noch beschreibung wie nur alleine an d. H. Archiater; deswegen so bitte es noch nicht vors erste zu publiciren, weil mir durch gewisse verbohten ist, was aus dem Lande zuerst zu senden. Wäre es nicht wieder der Regel, wolte es Thetys polydactita nennen? imfall sie neu wäre. Im spiritu vini verändern sie gantz die gestalt ihres Körpers.

Mit eben diesem Wind trieben sich auch ein theil Medusae auf dem Lande. Inter diesen war eine obliqu-parabolische. Sie hatte ein solches subcartilaginöses Geribbe wie die porpita nur ein wenig zarter, diese parabolische lamella war unten wenig concav oben etwas convex schähe der lange nach hatte sie eine hohe carina die in einen strumpffen Winckel in die hohe ging diese bestehet aus einer cartilaginosen pellucidem persistanten membran die am Rande eine dünne crenate evanescirende undulirtes häutchen hatte, die unterste lamella ist mit solchen forchen gestreifft wie die porpita aber mehr weit von einander, die carina aber ist glatt, rund umher ist eine schlemigte Membrana Litera C. mit solchen einschuitten, diese ist schlemig schön blau mit duncklen puncten auf der unteren seite hatt es wie alle Medusae für erste 3- erley füserschens die erste Reihe waren so long wie dass Thier breit ist fadenförmig nicht gegliedert wie bey der Velella sondern eben blau an Ende gantz gelb, sie umfassten den äusersten Rand des subcartilaginösen Körpers diese glaube sind zum Schwimmen und auch in die ferne zu fassen, nächst diesem sind nach dem Disco zu eine Reihe feinerer fäden-formiger kürtzeren weisser fösserchens, der Discus ist angefült mit perforisten fäden die in ihrer dikte unterschieden sind diese sind alle weisslich, ich habe die figur mit einer feder entworfen auf dem Rückken der Zeichnung von der Thetys so gut ich gekont habe. A. ist die unterste lamella B. die in einem stumpffen winckel in die höhe laufende carina. C. ist die äusere Membrana, die grösse ist genommen von einer der grössten den ich augetroffen die nur 2 gewesen sind ob wohl der Ufer mit kleinen gantz angefült, sie veruhrsachen bey mir dieselbe Würckung an meinen händen dass die haut immer zerspringt und abschält wie die Velella und porpita, ich glaube die blaue farbe zeiget dass gifftige schon mit an? Eine gantz blaue Helic war mit in dieser Gesellschafft die einen häutigen lineaeren cellulosen Körper statt einen operculum aussen for sich führet es ist bisweilen eines kleinen Finger lang und 2 linien dick ½ Zoll breit wenn die Schneckke kaum ½ Zoll im diameter ausmacht die unter denen ovatis imperforatis gehören wird, ich glaube dass sie die sel schamigte Körper statt einem Seegel gebrauchen muss den es ist gantz zuverlässig persistens und behält im trocknen seine figur in der Sonne, im Wasser ist sie nicht anders als durch die fäulniss auflösslich diese lagen zu viele hunderte diesesmahl mit denen andern bemeldeten Thieren am Meer Ufer, dass Thier wass diese Schneckke bewohnet ist gantz zuverlässig kein Limax soviel ich davon gesehen habe so ist dieses der Unterscheidt zuerst, denn eben wie ich die Thetys Medusa und diese Schneckke unter denen händen hatte kahm diss Schiff von Bengalen zurück. Der schaumigte Korper ist befestiget an dem inneren Rand oder wo der Umbilicus zu seyn pfleget, hinter diesem nach dem äuseren Rand zu hatte dass Thier einen langen cylindrischen proboscidem vorgeschossen wie die Aphroditae wenn sie sterben, der Rand ist besetzt mit feinen kurtzen Fibrillen, an der basin dieser proboscidis hatte es zweene paar Tentacula die zur Seiten eines Schildes herfürgingen dass Schild hatte bis 7 Ausschnitte wie [illustration] diese Figur zeiget, wenn man die Schneckke in der hand nimt lässt sie einen hauffen blauen Safft von sich. Im Wasser schwimt es in die höhe, der Rand dieser Schneckke ist sehr zubrechlich daher obschon ich sehr viele sie gesehen so sind sie alle benhädigt gewesen bis dieses mahl da sich sie in grosser Anzahl mit lebendigen Thieren bekommen, die Zeichnungen zeiget nur dass Schild dass unter dem proboscis ist, mit denen 2en Tentaculis ich habe verschiedene in spiritu vini zum Königlichen Cabinett gesandt. In diesem Jahr habe 5 Turbo Scalaris zum Königlichen Cabinett gesandt 2ne die sind es gantz gewiss aber so sind 2ne die ich für eine varietaet β angegeben. Sie hatt alle die Kennzeichen des Herren Archiaters nur allein sie ist mehr conisch und gantz weiss, die lingulae sind dentatae, die anfracti sind distantes, sie hat 8 lingulae, ich habe einige für d. H. Archiater von diesem so wohl wie auch von andern Sachen an d. H. Zoega gesandt dass er es d. H. Archiater mit der ehesten Gelegenheit zusenden möchte. Zuverlässig ist sie weder eine Clathrus noch Ambiguus, sie fält an einen Ort mit der Scalaris in der Gegend bey der Adams-brückke und bey Tutokorin ich wünschete dass ich selbst dahin eine Reise machen könte, den man bringt hieher viele Corallen Arten von dort die aber nur schlecht conolitioniret sind. Aus dem Pflantzen Reich kan jetzt wegen Mangel der Zeit nichts melden, über Engeland hab 150 Spec. Saamen im 7br Monath 1770 zum Königlichen Garten gesandt, jetzt sende 250 Spec. unter welchen verschiedene neue Dinge sind als eine Celsia foliis ovatis dentatis. Baleria cristata. Aanthus Ilicifolius eine neue Myrica etc. die mit danischer Gelegenheit gesanten Saamen fürchte sehr dass sie guth überkommen werden, Wolte Gott es wäre ein Grill oder ein Lagerströhm bey der Indischen Direction in Copenhagen! ich mag nichts davon melden mit Schmertzen überlasse in barbarischen händen dass was mich unendlich viele Mühe gekostet hat. Die beste satisfaction meiner Mühe ist die ich dass Glück gehabt habe von Ewer Hochwohlgebohrnen zu geniessen. In wessen geneigten Andencken ich hiemit mich ehrfurchtsvoll höchstens empfehle und ersterbe zu seyn

Ewer Hoch Wohl Gebohrnen
Untertänigst gehorsahmer Diener
Johann Gerhard König

Tranquebar d. 6 Febr. 1771.

So bald ich briefe von d. H. Archiater erhalte so werde die Ehre haben über Engeland zu schreiben von meinen ferneren Entdeckungen.

upSUMMARY

Johan Gerhard KönigKönig, Johan Gerhard
(1728-1785). Danish. Physician, born in
Polish Livonia. Private pupil of
Linnaeus in 1757. Visited Iceland. Went
to Tranquebar in India, to Thailand and
Ceylon. He died on his way to Tibet.
Correspondent of Linnaeus.
is very sorry that he has not heard from Linnaeus, so he almost does not dare to send any more letters. However, remembering the time in Uppsala as a pupil of Linnaeus, he feels encouraged to let Linnaeus hear about some observations.

This year, König is mainly sending birds to the Royal Cabinet [König means the collection of natural history specimens] in Copenhagen 16 in all, some them new. He describes one of these, a Scolopax as large as an Arquala.

He is also sending some ducks, and he has sent Johan ZoegaZoëga, Johan (1742-1788).
Danish. Botanist and economist.
Linnaeus’s student 1762-1764.
Correspondent of Linnaeus.
descriptions of these. König has also sent some amphibians and an Anguis platura. Just a few days ago, König received an anguis captured in the sea. It is 2½ ells long and has a tongue with two tips. It has four rows of small teeth, is black on the back and white on the belly. He gives more details of its colouration and its fins, and adds that it was a female, because he had seen similar ones on the beach with eggs. This species lives from small fish, and smells like rancid butter. Coluber viridis is viviparous. Coluber Naja is special: it lays small eggs in Palma Bromelia and guards them, and when the small snakes get out, they can manage to hunt at once. König has been exposed to danger from these animals, which appeared together with scorpions. Only those that get away from their parents survive, and they are most venomous when young. König has seen a young native die, ¾ hour after having been bitten by one of these snakes. Viverra ichneumon attacks them, and the bite of the snake does not hurt the animal. König has also seen another such animal, slightly larger, which König thinks is a kind of lemur, since it eats flowers from the cocoa tree. It is darker in colour, and the natives call it Murrenay. König has been able to gather what he will need to make a good description of the Coluber Naja in the future, and he will send this to Linnaeus.

König comments on another Coluber, similar to the Naja but larger, often 3½ ells long. Many natives think it is a male Naja, but it cannot be, for König has found it guarding eggs. It is also unlike the Naja in that it has plant material in its nest, while the Naja lives entirely from animals. – König has also handled a Coluber, maybe a Padera, with 169 shields and 52 scales, with on its back large, oval marks with black rings, and a white belly. It is poisonous, and its fangs are ¾ inches long. A bitten man falls unconscious and dies. König has also been in danger from this, but only once. – König already told Linnaeus last year about a small Coluber that Lacerta monitor used to hunt. It has 184 shields and 72 scales. A native woman who was bitten by one got black spots all over the side of her body, but she was cured by a medicine sold by the Jesuits in Pondicherry. The recipe is a secret, and the Jesuits confirm that it does not help against the Naja. The bite of this snake is, according to these Jesuits, cured by plucking the rear of a living hen and pressing this part of the bird against the bite. The poison is sucked out into the hen, which dies; another hen is treated in the same way, and so on. Normally, eight hens are required, and the patient may have something hot to drink during the treatment. - Generally, there are many snakes in the region, and König has come close to several during his botanical work and been in danger when the snake has felt unable to get away or has had eggs to guard or even been courting a snake of the opposite sex.

König encloses a drawing of an animal that he considers to be a Thetys. He comments in detail about the animal and describes its colours and behaviour. This animal is driven ashore in thousands at the end of January each year, when a wind from the north has been blowing for a long time, and König had collected several and observed them for some days with great pleasure. On the beach, they look like frogs without heads, and they draw in and spit out water all the time. On the belly side, you can feel something moving, almost like the beating of a heart. König has sent Zoega and the Royal cabinet several of these animals, but Linnaeus is the only one who has got a drawing and a description, so König asks Linnaeus not to publish it immediately, since König is forbidden to send anything anywhere other than Denmark. If it could be published, König would suggest the name Thetys polydactica.

Several Medusae are also driven ashore by the same wind, and König found one of those so remarkable that he describes it in great detail and also makes a drawing of it on the back of the paper where he had drawn the Thetys. The understanding of the drawing is supported by some explanatory comments in the text. The beach can be quite full of them, and they hurt König’s hands when he handles them. It seems that their blue colour contains some poison. A blue Helix was also among the marine animals on the beach, and König gives its dimensions: as long as a little finger, a sixth of an inch thick and half an inch broad. He makes some remarks about its life, how it changes when it dries, and what kind of animal could be within. It can be found in great numbers. König’s study of it and of the Thetys was interrupted by the return of the ship, but he makes some detailed comments about the shape of the animal inside the shell. He had seen them many times before, but this was the first time he saw them with their animals and undamaged. König preserved several of them in spirit and sent them to the Royal Cabinet in Copenhagen. König has sent the Royal Cabinet five specimens of Turbo Scalaris, two of which he is quite sure of, and two which seem to be a variety. They all agree with Linnaeus’s description. The fifth is unlike the others in some details, which are specified. König has sent Zoega some more material from this. It cannot be a clathrus or anambiguous. It was taken near Tutskorin, and König wishes he could go there as he gets many species of corals from there, but in bad state. König sent seeds of more than 150 species to Copenhagen last September via England, and now he is sending 250 more. Among those, he mentions Celsia foliis ovatis dentatis, Baleria cristata, and Acanthus ilicifolius. König thinks that this new sending will arrive in good order, and he would like to see more able people among those who receive it, such as Grill [König presumably refers to the firm Carlos & Claes Grill] or Magnus LagerströmLagerström, Magnus
(1691-1759). Swedish. Director of the
Swedish East India Company.
Correspondent of Linnaeus.
. He considers those who are in that position as barbarians, and it is with some reluctance that he sends them material that has cost him a lot to obtain.

P.S. König promises that he will send Linnaeus via England a more detailed report about what he has found, as soon as he receives something back from Linnaeus.

upMANUSCRIPTS

a. original holograph (LS, VIII, 171-173). [1] [2] [3] [4] [5]