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C18

Link: linnaeus.c18.net/Letter/L4963 • Johan Gerhard König to Carl Linnaeus, 20 February 1774 n.s.
Dated 20 Febr. 1774.. Sent from Tranquebar (India) to Uppsala (Sweden). Written in German.

Tranquebar d. 20 Febr. 1774.

Hoch Wohlgebohrner Herr Ritter und Archiater,
Hochgeneigtester, sehr fürnehmen Gönner!

In dem verwichenen Jahr habe nur alleine dass Glück gehabt einen sehr kleinen in Schwedischer Sprache abgefassten Brief zu erhalten, und weiss daher nicht ob ein mehreres oder 2tes von Ewer Hochwohlgebohrnen mir zugedacht worden ist, dieses vermehret noch mehr meinen Zweifel dass die abgesanten Briefe von dem Jahr nebst die frische Saamen nicht angekommen sind, welches mir verdriessen solte; in diesem Jahr werde der Sicherheit wegen mehrere Vorsicht gebrauchen, weil wie ich höre auf dem Compagnie Platz in Copenhagen jemand ist der nach solchen Sachen sehr anzüglich seyn soll.

Was die gütigste Empfehlung anbetrifft in Absicht meiner situation, so kan Gottlob mit völliger Gewissheit melden dass ich alles beruhiget habe und in einer völligen Übereinkommen mit Ihnen lebe, welches ich aber am meisten der Authoritaet des Missions Collegii zu verdancken habe. In Absicht dessen dass Ew. Hochwohlgeb. vermittelt haben dass ich in der Drontheimischen Societaet als Mit-Glied aufgenommen bin dancke auf verbindlichste in diesem Jahr kann ich keine recht sonderliche Abhandlung eingeben, indess so sende verschiedene neue dinge in spiritu vini unter welche eine Doris ist die zuverlässig neu und von denen gewöhnlichen darin abweichet, dass die Fühl-Hörner nicht durch die obere Deckke des Körpers gehet, dass der Anus nicht nach hinten auf dem Rückken und mit Fässern umringet ist, sondern an der Seite ist, da wo zugleich die partes genitales sich befinden, es hatt auch an eben der Seite in der Furche sehr viele Spiracula die deicht bey einander und nur durch scharfe quer gehende lamellas abgeschieden sind; die obere deckke ist gantz glatt und ein wenig schwärtzlich dass aber beym Absterben sich leicht abwaschen laesst; sie ist der laevis des Herren Archiaters an der Structur gleich nur 4 mahl grösser. Ich habe sie lange in Wasser auch trockken liegen lassen, und sie wiederstehen der Faeulniss sehr, werden eben so weisslich als wären sie die Molluscae, woraus die Tunkino-Naester bestehen. Ich habe sie vielfällig gesant und hoffe das welche den Herren Archiater auch in haenden kommen werden; die Malabaren nennen sie Alti-Putschi, dass letzte wort bezeignet immer einen wurm, dass erste aber ist der Nahme der Frucht der Anona. Ich fürchte daher dass der Nahme eigentlich der Verruscosa eigen ist, welche ich bisher gar nicht gesehen habe, obschon diese zu gewissen Zeiten haeufig genuug zu bekommen ist. Die von den Herren Müller gezeignete Nereis welche ich ihm ehedem gesant habe folget mit, nebst einen gantzen Theil Schlangen und Fische darunter gewiss gegen die Haelffte neue Dinge seyn werden, nebst die an den Herren Archiater ehedem übersante Thetys und Argonauta nebst der Beschreibung welches ich hoffe dass sie in den haenden des Herren Archiaters angelanget sind, und weil der Herr Bischoff mir seine Flora Norvegica verspricht zu schencken, obschon ich mit Burmann oder Rumph mehr gedienet war, so sende Ihm vors erste auch ein Theil von denen hiesigen Pflantzen zu einem Hbasio indico, nebst einigen Conchillen. Ich hoffe Er wird für dieses Jahr damit zu frieden seyn; im vorigten Jahr habe die Ehre gehabt an den Herren Arch. einige Beschreibungen und dabey diese und andere Pflantzen mit kleinen Anmerckungen verpackt, durch dem Ober Chrirurgo Haupt, der es an den Herren Apotecker Cappell in Copenhagen abgeben solte, zu übersenden, in diesem Jahre theile meine Sendung, und werde mit dem Ober Chirurgo Goesche einen Theil und mit einen hier in diensten gestandenen Schweden, der nach Hausse zu gehen gedencket Nahmens Holm einen 2ten Theil, doch dass der Herr Cappell mit acht darauf zugleich hat, letzterer war hier buchbinder und ist auch in Upsal gewesen ist von Stockholm gebürtig, ich werde unten die Ehre haben näher zu bestimmen was ich durch jedem sende.

Dass im Jahr 1772 ausgegebene programma des Herren Professor Friises in Copenhagen, hat mich dazu gebracht in dieser RegenZeit allen möglichen Fleiss auf die Grass aehnlichen Pflantzen zu verwenden so viel als Zeit und Umstande es erlaubet haben doch ehe ich weiter gehe so will zuförderst mich bestens entschuldiget zu seyn bitten dass ich einige Wörter mir bedienet die nicht vieleicht geschickt genuug dazu sind ich habe mir Muster fehleten die Umbellae der Cypern Grässer entweder in Glomera davon die 4 erstere sind, oder in panicula, oder in Spicis deren Theilungen getheilet, letztere hat noch die Unbeqwehmlichkeit dass sie obschon die Natur die Theilung in Ahren würcklich sie gemacht hat, so heissen hernach die gesamleten blüthen gleichfals auch Spicae. Ich habe sie aber nur aus Mangel eines besseren Kunstwortes bey mir also genant und zweifle keinesweges dass es bey den Herren Archiater anders heissen wird, die blüthen sitzen bey vielen Juncis auch andern, auf einen kleinen Vorsatz diesen nennet des Herr Professor Friis so wie ich es verstehe bey seinem Scirpoides ins besondere einen Pedunculum, ich habe es vors erste eine Apophysis genandt und zwar da Dillenius es schon in denen Moossen gebraucht, und da es von dem wesentlichen eines Pedunculi abweicht, ohne weitere Absicht als nur dass Glück zu haben wohl verstanden zu seyn von grossen Richtern die meine Schwäche übersehen und mich aufhelfen wolten! Es ist auch keines weges nicht mein Gedancke dass sie alle neue sind, und glaube selbst dass unter allen kaum 2ne darunter seyn werden, unter welchen ich den mit denen 3-eckigten Stengeln und blättern, und dem Einblätterigten für diese ansehen solte, nur alleine die Klage des Herren Professor Friis dass nicht zu wissen was bey lebendigen Pflantzen zu beobachten wäre hat mich dazu beredet und 2tens selbst einmahl gewiss zu wissen wie jede bey dem Herren Archiater heist dieses sind die Uhrsachen gewesen, und dieses letztere ist die ich so sehr wünsche und mir wo es möglich wäre recht sehr ausbitte da ich keine andere bücher besitze als nur die nöthigsten des Herren Archiaters, so bleibet doch immer ein kleiner Zweifel bey mir zurück ab ich genuug und richtig folgen und verstehen kann die Artbeschreibungen in denen Speciebus Plantarum. Was die 4 Ersteren Cyperi anbetrifft so fallen sie sehr offt unter ein ander, aber der erste ist der allergemeinste und im abändern sehr zahlreich. Die 3te Species ist die aller seltenste von diesen und habe ich ihr auch nur an 2en Stellen angetroffen, naechst dem ist der Scirpus intricatus seltener, der erstere bedeckt hier die Weiden offt und erinnert mir an denen vielen hypnis in Dännemarck. Den unter No. 10 fand neulich in gantzen Torfen weiter im Lande zusammen gewachsen seine Ähren förmig getheilte Umbella scheinet einen dreyeck gleich zu seyn, es ist ein Aufenthalt sehr häufigere Spinnen, in der Samlung wird sich auch eine finden den ich Arenarius genant habe; ich weiss es nicht ob es der laevigatus ist aber seine Stengel sind zuverlässig rund, ich habe eine Wurtzel einmahl verfolgt im Lande, diese war über 20 Schritte lang wie sie brach, der Herr Archiater haben einen kleinen Stück davon erhalten, und noch 4 andere in Copenhagen, den reist des tauglichsten habe selbst behalten unter der gemerckt Note. Indem ich so fleissig suchte nach denen Cyperis so fand etwas entfernt von Tranquebar auch eine Species der Scirpoides des Herren Professor Friises, die ich nach seinem Wunsch Fabrea aufgenant habe dennoch es es den Herren Archiater überlasse es zu benennen wie gefallig, die Corolla aber habe nicht aus 3en Petalis zusammengesetzt gefunden; ich zweifle fast nicht dass es ein neues Genus ausmachen solte. An denen Scirpis scheinet mir der Acicularis besonders der nicht alles gemein hat mit den Europaeischen. Es wächst in denen Ackern die zwar niedrig doch aber nicht wie die Reiss aeckker unter dem Wasser stehen. Von dem Schoenu habe nicht mehr wie einmahl was gefunden weil ich die Gegend ihrer Entfernung wegen nicht öffter habe besuchen können, die 3 Scirpi nemlich Monandria, argenteus und Luzulae, weichen sehr ab von ihren übrigen Mit Geschlechtern letzterer hatt lilienartige blätter welches ihm sehr kennlich macht und mir schwehr in der erst ihm dafür anzunehmen; ich habe die beschriebene Pflantze unter dehm Nahmen Hottonia gehen lassen weil sie vieles mit des Burmans seine eine ähnlichkeit hat, aber es nichts von der Hottonia an ihr als dass die 3antherae cum Disco des faucis sitzen, meine hat nur gewiss 3 antherae, keinen Pistillum habe anders gefunden als die 3 sehr feine zarte härchen zwischen denen Antheris der discus des Faux ist so wiederstehend gewesen der schärfesten Lancette dass sich der Tubus immer so gedrückt dass da nichts habe verfolgen können deswegen fing von unten an aber ich habe keinen fortgang derer stylorum entdeckken können, ich glaube daher dass nur die 3 härchen auf dem Fauce dazu dienen durch der Bewegung des Wassers den Staub von denen Antheris looss zu reiben, und der Tubus selbst vertrit der Stelle eines Styli, ich habe die Wurtzeln wegen dem anhalten den grossen Wasser nicht eher wie nun neulich erhalten können sie sitzet tief im Schlam und ist halb mondförmig an dem Ende zugespitzt die Spitze eingebogen, von einer vesten mehlhafften substanz. Jetzt komme zu einem Geschlechte den ich für allen wünschete neu zu seyn, und den ich so hertzlich gerne meinen grossen Gönner und fleissigen Untersucher in der Botanick wolte gewidmet haben. Sie ist schön in ihrer blüthe und wie ich höre so soll man in Pondickery es gebrauchen Lust haeufer überlaufen zu lassen, die ich gesehen habe sind junge baeume und haben nur einen kurtzen Stamm wo sie sich den in einigen kurtzen andere lang hervor schliessende Aeste zertheilen, sein eigentliches Vaterland soll Goa auch Bengalen seyn, die besondere frucht davon einige jetzt mit folgen, lassen mir hoffen dass ich darin meinen Wunsch erfüllet sehen werde, wozu ich hiemit auch meine gehorsamste bitte mit an den Herren Archiater ablege imfall es sich als neu verhaelt, es damit zu authoriren. Ich errinnere mich hiebey der Bergeria wegen, welches nicht dem Land flüchtigen jehmahlen gemeinet gewesen, sondern den andern der erste Leib Medicus ist. Ich habe es mehr um deswegen gethan, weil mir der jetzt im Mönschen Zucht-hauss sitzende Fabritius so vor falsch ausschrie, dass ich dieses hiedurch ablehnen möchte, indess so habe zu dreyen mahlen meine unterthänige Aufwartung an diesem Mann von hier ab durch Schreiben gethan, aber ich bin so sehr unglückliche gewesen kein gnädiges Schreiben zu erhalten. In diesen Tagen habe einem besondern Monadelphisten beschrieben aber da ich keine Frucht noch dazu habe so lasse sie noch bey vielen andern zurück, wie sehr wünschete mir doch die Entdeckungen des Herren Solanders zu wissen, und ob er die Jacques foliis multifidis mit beschrieben hatte. Unter denen mitfolgeden Pflantzen glaube auch eine Hermannia mit zu seyn. Die Reihe bringet mich zu den Saamen, unter welchen ich die Mesua ferrea neulich aus Bengalen erhalten habe, und eben so neulich fand zuerst den Corchorum capsularem zuerst, die Cucumis die ich Sodornea genant habe, scheinet mir der Reise beschreiben ihrer sehr nahe zu kommen sie blühet jetzt nicht sondern im Maj, ihre blüthen sind wie ordinair, so gross wie der Küchen angurken ihre aber weiss, ihr Stam ist überjahrend, und rancket sich auf die höchsten baeume bisweilen, und alsden paradiren die früchte mit ihrer hochrothen glatten gläntzenden farbe prächtig, bey der Reifung, wird der innere Fleisch zuerst schleimigt, dunckelgrün, und wiedrigt riechend, hernach trocknet aus zu einem flüchtigen Staub, wie des Lycoperdons, und in diesen Zustand brauchen auch die schwartzen Artzte es dass Nasen blüthen auch andere Verblutungen zu stillen, übrigens hält man diese frucht für sehr gifftig hier, was die ausfüllung der mit folgenden früchte mit Saamen, und der Mangel des Staubes anbetrifft, so hingt dieses ab, von den haeufigen Regen den wir dass vorigte Jahr den gantzen Sommer durch bis jetzt gehabt haben, dieses hat es mehr Saamenreich gemacht und dass fleischigte ist nicht staubigt geworden.

Seitdem ich dieses Schreiben angefangen hatte, so wurde mit einer sehr starken Entzündung an der lincken Seite des Gesichts erfallen, die sich am meisten fest setzte in dem lincken Auge, 14 Tage habe hiemit hinbringen müssen und sehe jetzt noch sehr schwach damit, die Gelegenheit Uhrsache dazu was dass ich einen Monadelphisten in einem Zug wind examinirte zu einer Zeit da es dabey regnhafft und stürmisch war, dieses nöthiget mich meine beobachtungen im erzählen abzukürtzen, nur diese Vergnügen habe noch beyzufügen dass eben in dieser Zeit eine neue Isoetes entdeckt habe die wie ich hoffe die 2te Spec. dieses seltenen und besonderen Geschlechtes seyn wird, ich habe so viel examiniret als meine Geschwächtes Gesicht hat erlauben wollen, und habe weder mehr noch minder in der kleinen beschreibung angeführt als wahrgenommen, ich sende aber ein Theil exemplarien mit die ich neben denen andern beschreibungen beylege, weil die übrigen schon verpackt und verschlossen sind, wie sehr freue mich etwas neues gefunden zu haben welches den Herren Archiater mit gefällig seyn wird ausser diesem folget ein Gläschen mit Dinge in spiritu vini, und ein Schächtelchen dass neben den Kraeutern beygepackt ist, ersteres aber habe an den Buchbinder Holm abgegeben der es weil es ein Glass ist mit nach Stockholm nehmen will. Solte dieses eben dass Glück haben den Herren Archiater auch was gefälliges darzustellen, so wird mir es meine Hoffnung erneuern in gefälligem Andencken zu verbleiben darnach ich mir bestreben werde so lange ich lebe und bin

Ewer Hochwohlgebohrnen
dienstverpflichtester Diener
König

No. 1. An Cyperus pumilus?

Radices capillaceae, plurimae confertae, fuscae.
Culmi erecti, obsolete triquetri, glabri, laevissime
striati, nitidiusculi, infra medium foliacei.
Folia erecta, linearia, angusta, acuta, canaliculata
laevia, striata, culmo longiora.
Involucrum tetraphyllum, patens, foliis simillimum
inaequalia, interdum ad margines exasperatum, culmo longius.
Pedunculi compressi, clavati, vaginati, basi colorati,
longitudine inaequales, vaginae fistulosae, membranaceae, striatae, ore inaequali. Pedunculis multo breviores.
Umbella composita, glomeratim divisa, centralis, sessilis, lateralis pedunculatae, confertae, nudae.
Spica sessiles, glomeratim confertae, oblongae, compressae, apicibus, obtusiusculis, per apices valvularum patentes acuminatas, serratae, nitidae.
Color hujus plantae variabilis est, in locis humidis, magis canescens, in avidis est lutescens, et per maturescentiam spicae rufescunt, saepius replet terrum [?] in partes [?] et pascices [?] pari modo, ut hypri in Dania.

No. 2. Cyperus

Radices capillaceae plurimae. Culmus strictus, setaceus, obsolete triqueter, glaber, laeviter striatus, versus radicem foliaceus.

Folia erecta, graminea, angusta canaliculata, culmum vaginantia, plaerumque duo interdum unicum rarius plura culmo duplo longiora.

Involucrum tetraphyllum, interdum 5, patentissimum inaequale, foliis simile, interdum ad margines exasperatum, culmo longius.

Umbella composita, inaequalis, partiales glomeratae, centralis sessilis, laterales pedunculatae, pedunculis erectiusculis umbella sessili vix longioribus, nudae subrariores.

Spicae sessiles, parum remotae, lineares angustae, acutae, subcurratae, compresso-planae, in disco sulco longitudinali minimo notatae.

Valvulae lineares acutae apicibus patentibus habitat in umbrosis et interdum arenosis, praecedenti et hic sequentibus cyperi saepe intermixtus, tamen minus frequens.

No. 3. Cyperus

Radices capillaceae, plurimae flexuosae fuscae.
Culmi triquetri, acuti, striati, latera interiori sulco notali, versus radicem foliacei.
Folia erecta, setaceo canaliculata, glabra laevissime striata, versus radicem culmum vaginantia 2-3 radicalia fasciculatim inter se vaginantia vaginis membranaceis, striatis coloratis purpurescentibus, culmo vix longiora.
Involucrum polyphyllum, universalia triphylla, majus eretiusculum, minus rechinatum, minimum patens, foliis latiora, basi striata, colorata, partialia angustissima acuta, brevia.
Umbella composita 3-4 partita, partiales glomeratae, rarae, centralis, sessilis, laterales padunculatae, pedunculis erectis, setaceis compressis, basi vaginatis.
Spicae sessiles, paucae, divergentes, lineares, compresso-planae, acutae, piceae (exceptis carinis viridiscentibus) valvulae oblongae, acuminatae, acuminibus parum recurvis.
Planta vix digito majoris altior. Habitat in locis aridis rarius.

No. 4. Cyperus an scirpus intricatus?

Radices capillaceae, plurimae confertae, flexuosae, purpureae culmi erecti, obsolete triquetri, glabri, nitidi, laevissime striati, latera interiori sulco notali, versus radicem foliacei, et interdum singulis vaginis membranaceis acutis vaginati.

Folia culmea erecta, graminea, culmum vaginantia, 2-3 radicalia, fasculatim inter se vaginantia, caeteris simillima ad vaginas striata, membranacea, colorata, culmo longiora.

Involucrum triphyllum, patens, inaequale, foliis simile, culmo multo longius.

Umbella composita, plaerumque 3-partita partialis glomerata, oblonga dense conferta, centralis sessilis, laterales pedunculatae, nudae, inaequales.

Spicae sessiles ovalo-oblongae, compressiusculae, scamae, distichae imbricatae, lineares oblongae, striatae, glabrae, apicibus prolongatis, recurvatis, acutiusculis.

Habitat in pascuis & arenosis, sat frequens.

No. 5. An Cyperus Corymbosus

Radices capillaceae simplices, confertae, flexuosae, sanguineae. Culmi plurimi conferti et approximati, erecti, triquetro-acuti, inaequaliter striati, minutissime punctati, foliacei, basi vaginati, sesquipedales.

Folia infra medium, culmum vaginantia, erecta, culmo approximata, subtriquetra, angulis acutis, striata latere interiori magis concava, vaginae oris, membranaceae, versus radicem glabrae, leviter striatae, coloratae.

Vaginae radicales, oblongae, acutae, membranaceae striatae striis interceptis sine ordine, per lineas transversales, coloratae.

Involucrum polyphyllum, universale triphyllum, quorum majus erectiusculum foliosimillimum, culmo vix brevius, minus erectiusculum Umbellae parum longius. Partite triphyllum, singula oblonga, acuta, striata membranacea.
Pedunculi erecti & patentes, angulosi, inaequaliter striati, basi vaginati, vaginis tubulosis membranaceis, ore marginatis inaequaliter denticulatis.

Umbella supra decomposita, centralis abbreviata partiales potentissimae et saepius reflexa.

Spicae sessiles, plerumque 3 ad 5 patentissimae, inano pedicello oblongae, acutae, compressae integerrimae per squamas conniventes, parvae (numerus spicarum ad pedicellus centrales magis variabilis) squamae ovatae, obtusiusculae, glabrae, nitidae, marginibus coloratis, saepius rufis.

Semina oblonga triquetra fusca.

Habitat in agris oryzazeis, viget tempore plurioso, satis frequens.

Color totius plantae est lucide veridis.

No. 6. Cyperus, an strigosus

Radices fibrosae, plurimae, confertae, villosae, fuscae.

Culmi plerumque plurimi approximati, striati, 2-3.
Pedales triquetri, glabri, striati, nitidi, latere interiori per margines angulorum majis prominentes, concavi.
Folia erecta culmo approximata versus medium vaginantia, canaliculata, pagina exteriori laevia, striata, lucide vividia, interiori striata, nitida, nivea, incania (exceptis apicibus) margine carinaque parum exasperata, quod invidentius est versus summitates, culmo longiora. Involucrum quinque ratius tetraphyllum, patens singulo compresso canaliculata, foliis simillima, duo minora tamen ad margines carinamque magis exasperata, culmo vix brevius.

Pedunculi erecti & patentes, triquetri, glabri, striati, ad basin vaginati, panicula, centralis parum longiores. Pedicelli patentissimi, oppositi, breves, stipulati, stipulis lineribus, acutis membranaceis, albicantibus, longitudinem pedicellorum vix aequantibus.

Rachis paniculae angulosa acuta, flexuosa, albicanti micans, supra axillas pedicellorum linea linearis acuta, excavata, longitudinique pedicellorum aequalis, atro sanguinea nitide notata. Vaginae ad basin pedunculorum, tubulosae, membranaceae, striatae, ore obtuso, inaequali, breves, basi ad latus versus involucrum vergentes callosae callositas bullosa, lactea tota vagina colorata, est atro sanguinea.

Umbella composita, conferta, partiales paniculatae, centralis sessilis, distiche divisa, laterales inferior ramosae rami aut pedicelli tres, patentissimi, subus positi, simplices his exceptis panniculae simplices lexae et superiores sunt.

Spicae pedicellis brevissimis pedicellatae, patentissimae, alternae, remotae, oblongae, acutae, compressae, glabrae, nitidae, coloratae, plaerumque incarnatae, valvulae, obvatae, obtusae, carinatae, marginatae.

Habitat in agris oryzazeis. Viget Januario.

No. 7. Cyperus, culmo folioque triquetro

Radix oblonga, acuta, zonis distantibus notata, nitida, ferruginea, crassitie digiti minoris, versus culmum fibris filiformibus obnata.

Culmus plaerumque solitarius, strictus, triqueter, latere interiori magis concavus, glaber, striatus, angulis nudis, infra umbellam tamen parum exasperatus, versus radicem foliaceus, bipedalis.

Involucrum triphyllum patentissimum foliis simile, majus umbella triplo longius, latera breviora.

Folia culmo simillima, acuta, erecta, inania, versus radicem culmum vaginantia, inde magis canaliculata, culmo parum longiora.

Pedunculi erecti, obsolete triquetri, striati, glabri, basi vaginati, paniculae centrali breviores.

Vaginae pedunculorum tubulosae, membranaceae striatae, ore bifido marginato, coloratae piceae, breves.

Umbello terminales, composita rara, parva, partiales paniculatae, centralis subsessilis, laterales pedunculatae, simplices.

Spicae interiores patentissimae sessiles, alternae summae, erectae, linneares, compressae, acutae, ferrugineae, squamae ovatae, obtusae, marginatae, marginibus versus apicem undulatis.

Habitat in agris Oryzazeis, minus frequens.

No. 8. Cyperus, Junceus seu Monophyllus

Radix repens squamis imbricatis obvestita interius zonis obiteratis nostrata inferius fibris remotiore emittens, stolonifera atra.

Culmi plurimi tamen remoti, erecti, infra medium teretiusculi, superius obsolete triquetri, glabri, nitidi, laevissime striati (junco similes) versus radicem vaginati.

Folium in singulo culmo, singulum ex vagina prolongatum patens lineare acutum planum, pagina superiori glabrum, nitidum saturate viride, inferiori albicanti nitidum, carina notatum, breve.

Vaginae culmi, infra folium plerumque 2 aut 3 oblongae, acutae, membranaceae inaequalis, striatae, per lineas transversales, sparsus quasi reticulate (quae evanescunt) subpellucidae, fuscae.

Involucrum triphyllum, erectiusculum, gramineum carinatum, marginibus exasperatum, Umbella interdum longius.

Pedunculi filiformes erecti, subteretes, glabri parum striati, vaginati et stipulati, pedicelli patentes, alterni, pedunculis, similes vaginati et stipulati. Vaginae tubulosae membranaceae striatae ore obtuso marginato, apice parvo notato albicantes. Stipulae oblongae acutae apicibus reflexis infra vaginas, adnatae, membranaceae, breves parsistentes.

Umbella composita, mediocris, partiales pedunculatae, inaequales laxae. Spicae patentes, sessiles, alternae, lineares angustae, longae, compressae, acutae, glabrae, basi stipulatae.

Squamae oblongae, obtusae, apicibus parum patentibus coloratae, adultae, albicantes.

Semina oblonga triquetra obtusa fusca. Habitat in rivulis, viget in Januario. Rarius.

No. 9. Cyperus an Papyrus? Radices fibrosae confertae plurimae nigrae, interdum stoloniferae.

Culmus erectus, saepius solitarius, obsolete, queter, glaber, laeviter striatus, nitidus, versus radicem foliaceus et teretiusculus crassitie digiti majoris. 3-4 pedalis.

Folia culmum vaginantia, patentia graminea, parum carinata, striata, glabra, laevia, molliuscula, versus apicem ad margines carinamque exasperata, acuta ad vaginas inania, marginata nivea. Culmo longiora.

Involucrum polyphyllum, patens, foliis simillime culmo brevi.

Pedunculi erecti et patentes, compressiusculi basi vaginati inaequales, pedicelli, brevissimi.

Vaginae pedunculorum, tubulosae, mambranaceae striatae, ad basin coloratae, ore marginato, furcato, breves.

Umbella composita patens inaequalis, partiales ex spicis linearibus subsimplicibus, tigonis, inaequalibus, fasciculatim haud confertae, centralis subsessilis thorum [?].

Spicae rachidi approximatae, erectae, numerosae, lineares, acutae, parvae, ferrugineae, apicibus et carinis viridioribus, squamae ovato-oblongae, acutae marginibus inflexis, inde quasi subinflatae, glabrae.

Habitat in stagnis et locis aquosis profundioribus, ubi cespites natentes constituit interdum.

Pagina superior foliorum saturate viridis est usque ad vaginas ubi albicans et magis mollis. Pagina inferior exalbicanti nitet. Est ad vaginas magis striata et obscurior.

No. 10. An Cyperus fastigiatus? Fr. Rottböll

Radices tuberosae, tuberae plurimae tam perpendiculariter descendentia quam repentia oblonga striata, fibrisque filiformibus obnata, zonis notata versus caulem ob folio inveterate squamosae.

Culmus solitarius erectus ab umbella laxa versus summitatem incurvatus triqueter glaber, laeviter striatus, ad radicem foliaceus, vix pedalis.

Folia suprema culmum vaginantia, patentia inferiora in terram incumbentia graminea canaliculata, latiae pagina superiori laete viridia inferiori albicantia culmo longitudine vix aequalia.

Involucrum universale tetraphyllum, quorum majus erectum culmo parum brevius, reliqua patentia, marginibus subexasperatis, partiale polyphyllum, singula linearia acuta, ultima stipulacea, oblonga, acuta, parva.

Pedunculi setacei compressiusculi, striati, erecti et nutentes basi vaginati, vaginis tubulosis membranaceis, striatis pellucidis, ore marginato, in apicem prolongato.

Umbella subterminalis, decomposita laxa nutans, partiales paniculatae, centralis sessilis, laterales pedunculatae pedunculis longitudine inaequalibus.

Spicae patentes sessiles, subifariae, alternae, lineares angustae. Compressae acutae longae basi stipulatae squamae ovalae oblongae, acutae parum marginatae rufae.

Semina oblonga triquetra, latere interiori canaliculata nigricantia.

Habitat in locis arenosis, elevatis et aridissimis rarius.

Fabrea? Scirpoides. Dr. Pr. Friis-Rottböll.
Radices capillariae, confertae flexuosae, purpurascentes.
Culmi plurimi, erectiusculi, filiformes, semitaretes, striati, glabri, punctisque minimis, vix elevatis, oblongis, in ipsis striis parum albicantibus inspersis, versus radicem, folio unico et interdum vagina vaginati, canescentes, spithamei.

Folia versus radicem singula singulum culmum vaginantia patentia, graminea, canaliculata, acuta integerrima, glabra, striata, brevia, in vaginam membranaceam desinentia, striatam purpurascentem.

Vaginae singulae infra folium, raro 2° interdum nullae membranaceae, oblongae, acutae, striatae, coloratae, parvae.

Involucrum diphyllum, majus erectiusculum. Culmo dimidio brevius graminea, convoluta, versus basin membranacea.

Spicae terminales, sessiles, plaerumque 3 raro 4 confertae, ovale obtusae, nitidae, adultae niveae, maturascentes colore purpureo immixto, inde obscuriores.

Rachis cylindricus foreolata.

Calix squama singula ad singulam fructificationem imbricata, ovalo-oblonga acuta concava membranacea carinata, carina versus apicem elevatior et callosa rachidi adnata, colorata, nivea.

Corolla dipetala apophysi adnata, oblonga acuta vix striata, membranacea, tenerrima, exterius concavum, carinatum, majus interius planiusculum, germen recte includentia et vix longiora nivea, carina viridi, squamis calycinis breviora.

Stamen filamentum unicum glabrum styli duo capillacei reflexi subvillosi interdum 2° apophysi, adnata, simplicia.

Pistillum germen oblongum, glabrum, styli duo capillacei, reflexi subvillosi, breves.

Semina oblonga triquetra fusca, glabra, apophysi truncato nunc per maturescentiam, nigricantem adnata.

Apophysis, receptaculum fructificationis, oblongum angulosum, apice truncatum, cellulosum, rachide innatum tempore florendi albicans.

Habitat in locis graminosis, rarissime.

An Scirpus bulbosus?

Radices capillaceae, flexuosae, plurimae, fuscae versus culmum subbulbosae, ex vaginis inveteratis.

Culmi plurimi, conferti, in aridis orbiculariter diffusi terrem adpressis, in aquosis eretiusculi, setacei, parum compressi, striati, glabri punctisque minimis inspersis versus radicem foliacei et involucrati, in aridis vix digiti majoris longiora in aquosis semipedales.

Folia culmea 2 ut 3, versus radicem culmum vaginantia, patentia, setacea, parum compressa striata glabra, acuta punctisque albicantibus, minimis inspersis, latere interiori sulco notata, ad vaginas, membranacea, marginata, tenerrime ciliata, punctisque obscurioribus inspersi culmo breviora.

Radicalia se fasciculatim versus radicem vaginantia et culmo approximata, caeteris simillima. 3-4or.

Involucrum monophyllum erectum spicae adpressum, subulatum, basi membranaceum, laeviter, striatum, cadicum, spica brevius, raro longius.

Spica solitaria terminatis, erectiuscula oblonga, acuta, striata, per carinas squamarum.

Squamae oblongae, ovatae membranaceae, versus apicem, carinatae, acutae rigidiusculae.

Stamina filamenta duo, interdum unicum, praesertim versus summitates spicarum, capillaceaea, antherae lineares flavae.

Pistillum germen compressum obcordatum. Stylus bifidus, ad basin clavatus, compressus, germini adnatus.

Semina compressa obverse cordata marginata punctisque prominentibus exasperata, fusca.

Habit[at] in pascuis aridis ubi depressa, in aquis et humidiusculis erecta. Viget Januario.

An Scirpus Capitatus?

Radices capillaceae, plurimae, albicantes, Culmi plurimi, aproximati, erectiusculi, subteretes, glabri laevissime striati, punctati, versus radicem vaginati, vaginis membranaceis, acutis striatis, coloratis, apicibus parum callosis.

Folia culmis intermixta, setacea, laevissima striata, culmo breviora.

Spica terminalis globosa, obtusa, nuda. Squamae ovato-obtusae, marginatae concavae inferiores 2 aut 3 parum majores et steriles.

Stamina 3a Pistillum germen oblongum, villis 10-12 obvestitum. Stylus compressus, bifidus, cilcatus, ad basin semiglobosus. Semina compressa, obverse cordata, glabra, nitida, brumea; habitat in partis & locis humidis erecta, in pascuis et aridis subulata, parva.

An Scirpus acicularis?

Culmi plurimi orbiculariter diffusi, setacei, spicae terminales solitariae, nudae oblongae, squamo inferior tamen caeteris major vividior sterilis.
Squamae ovatae, membranaceae, carinatae, marginatae discus atropurpureus, margo albicans, carina viridis.
Stamen unicum. Stylus bifidus, semina obverse cordata, compressa vellis 4-6 vestita. Squami brevioribus, atra nitida. Habitat in agris paniceis siccis et in pascinis graminosis.

An Scirpus? Bryzae

Radices capillaceae, confertae, flexuosae, fuscae, culmi plurimi erectiusculi, filiformes, subteretes, striati, glabri, nitidi, parum tortuosi, versus radicem folliis vaginati pedales. Folia culmum vaginantia 3-4 erectiuscula graminea angusta & canaliculata, glabra, striata, versus apicem denti culita [?] minimis notata, acuta colorata, ad vaginas membranacea striata versus apicem denti culita [?] minimis notata, acuta colorata ad vaginas membranacea striata marginata, culmo breviora. Vaginae sutura radicem, membranacea striatae 2 vel 4 ferrugineae breves. Involucrum diphyllum, interdum unicum, raro plura erecta, linearia, acuta, pluriuscula, marginibus ciliatis, basi membranacea, caduca, spicis vix longiora, spica plerumque unica, terminalis, erecta interdum, plures, sessiles secundae, pedunculatae patentes 3 ad 4, remotae, ovatae, glabrae, nitidae. Squamae suborbiculatae, concavae, carinatae, acuminatae, nutissime marginatae, glabrae, nitidae, vigidae, coloratae, inferiores 2° steriles. Stamina 3a ut in congeneribus. Pistillum germen, compressum, oblongum, marginatum apophysi obtuso rachidi innatum, modum. Stylus compressus, bifidus, ciliatus, basi clavatus & obcordatus. Semina obverse cordata, compressa, punctato-striata, nitida albicantia, apophysi lacteo obverse conico, anguloso adnata. Habitat in locis graminosis, satis frequens.

An Schoenus?

Radices capillaceae, albicantes. Culmi plurimi conferti erectiusculi obsulete triquetri, glabri, nitidi, punctisque albicantibus inspersi laeviter striati, latere interiori, sulco natate, vaginati, vaginis 3 membranaceis oblongis, erectiusculis, brevioribus. Folia inter culmus fasciculatim conferta graminea, angusta, culmo breviora.

Spicae terminales patentes, nudae, oblongae, acutae, nitidiusculae, squamae oblongae, glabrae versus apicem carinate, carinis obtusiusculis, acuminatis inferiores squamae 4 steriles, stamina filamenta duo ad latus germinis apophysi afixa. Pistillum germen obverso-cordatum compressum nudum cum Apophysi compressa truncata rachide innatum. Stylus compressus, bifidus. Semina cordata compressa transversaliter & obtuse sulcata, glabra, nigricantia.

Habitat ad limites agrorum raro.

Scirpus? Monandra!

Radices capillaceae, confertae, fuscae. Culmi plurimi, patentes compressi, striati, latera interiori sulco notali, glabri, versus radicem plaerumque folliis tres vaginati, vix spithamei. Folia radicalia in fasciculos compressus inter se vaginantia, confertae 4 ad 5, linearia, concava, pagina exteriori convexa, striata parum villosa, interiori, glabra, margine ciliata, versus apicem tenerrime exasperata, apice obtusiusculo, celloso colorato, ad vaginas membranacea striata, magis villosa marginata. Folia culmea praecidentibus simillima. Culmo vix longiora.

Involucrum universale polyphyllum, singula erectiuscula folliis simillima, marginibus ciliata, Umbella longiora, partialia stipulacea linearia acuta, basi membranacea, villosa colorata, pedunculi & pedicelli, planiusculi, subconcavi, glabri, striati.

Umbella sublateralis, decomposita, conferta inaequalis. Spicae lineares oblongae acutae, per carinas valvularum, striatae.

Squamae ovatae acutae, mambranaceae, carinatae, carinata obtusa in apicem, parum recurvatam desinens, squama inferior major, carina destituta, sterilis.

Pistillum germen compressum, obverse cordatum. Stylus bifidus villosus basi suborbiculatus.

Semina cordata, compressa, striata punctisque oblongis transversalibus minimis notata, apophysi albicanti adnata, colore sulphureo.

Habitat in locis humidis agillosis, putris, ad rivulos rarius.

Scirpus Argenteus?

Radices capillaceae undulatae fuscae. Culmi plurimi, patentes compressiusculi striati inanes, versus radicem folio unico vaginati. Folia patentia, linearia angusta, canaliculata striata glabra lateraliter saepius curvata, acuta, acumine colorato rigidiuscula Culmo breviora.

Involucrum polyphyllum, quorum 3a patentissima, capitulo longiora, caetera, breviora, spicis inferioribus intermixta, caduca. Capitulum terminale globosum, confertum, spicae sessiles, cylindricae, acutae, striatae, per carinas squamarum, squamae ovatae carinatae carinis acuminatis, stamen unicum apophysi germinis adnatum.

Pistillum germen globosum, compressiusculum, glabrum, stylus bifidus, capillaceus basi cordatus, cum articulatione germini adfixum, semina obiculata latere altero parum convexa glabra, flores infimi staminibus desticuli; habitat in locis humidis frequens.

An Hottoniae

Burm. Thesaur. Zeyl. p. 121. Tab. 55. Fig. 1. Varietas. Radices filiformes, articulatae simplices, ad articulationes & versus culmum, fibris capapillocis emittentes in bulbum semilunarem solidum, parvum se terminantes niveae.

Caulis erectus fluitans, teres, glaber, striatus, articulatus ramosus, rami alterni pauci simplices, fragilis, bi-tripedalis.

Folia sessilia stellata, infima 3na-4ternave linearea remota, superiora quinata approximata patentissima, ovata, integra, pagina superiori glabra, nitida, inferiori punctis minimis punctata, nervo simplici parum carinata, marginibus argutae, serrata, apicibus acuminatis. Flores versus summitates ramorum, sparsi, sessiles, axillares, solitarii raro 2°.

Calix perianthium monophyllum tubulosum, clavatum, compresso-marginatum, bifidum, laciniae ovatae, integerrimae tubo adpressae. Tubo corollae & multobrevius.

Corolla monopetala tubulosa. Tubus capillaceus longissimus, glaber, laevissime striatus. Timbus quinquefidus, interdum 6-fidus, laciniae lineares clavatae, integerrimae versus apices obtusi, concavae, inaequales, albicantes, apicibus, viridescentibus, brevis.

Faux constricta, disco callosa, inferior inflata. Stamina filamenta vix ultra, Antherae tres erectae, disco fauces innata, strictae, lineares, acutae, villosae, pellucida, punctis purpureis inspersa, limbo multo breviores, intra antheram singulam, singulum filamentum tenerrimum pellucidum, athera brevius, Fauci innatum an Styli tubo innati? Aliter omnio observare non potui. Germen lineare tubo corallae unitum et nullu progressum. Styli habet Semina oblonga, nitida mucaginae nidulantiae 5 ad 7. Habitat in aquis stagnantibus. Minus frequens.

Nota caules supra radices plurimi in vicem in nodulam complicati! Quod constans.

Decandria Monogynia

Frisea! desiderata. Lusitanis in Goa. Mada-Blotta. Frutex mediocris, cortice fusco, puntisque albicantibus inspersis tectus, ramosus, Ramo inaequaliter protrusi, interdum unicus longissimus, simplex, adscendens.

Folia bifaria, opposita, petiolata, oblonga integerrima subrependa, acuta, apice, elongato, cuvato turtuoso, pagino superiori, glabra nitida, venosa, inferiori, venoso reticulata. Petioli patentes curvati, semiteretes, canaliculati, breves. Stipulae nullae.

Bracteae solitariae, infra basin pedunculorum, erectae, adpressae, lineares acutae, apice parum tortuoso pagina exteriori villosae, linereae, pedunculis adpressis glabrae. In super. Bracteae duae oppositae in medio pedicellorum ad singulas articulationes, prioribus similes, tamen minores.

Pedunculi minores axillares terminalesque teretiusculi, villosi breves.

Pedicelli, alterni, simplices teretes, versus medium articulati, bracteati, fragiles, villosi inaequales.

Glandulae ad calycem latere superiori seu versus vexillum laciniarum majorum, basin & pedicellum adnata, obverse cordata, oblonga, depressa, nitida, sanguinea. Flores racemosi, racemus compositus mediocris.

Calyx perianthium monophyllum, quinquepartitum, laciniae oblongae, acutae, villosae, duae superiores parum majores. Corolla quinque petala, quorum superius aut quasi vexillum, reflexum, orbiculare magine lacero-ciliatum, versus unguem bullosum (ut in Dolychis) lateralia oblonga, ovata, infima angustiora obtusa, omnia ascendentia, ad dorsum vexilli tendentia. Ungues ex situatione curvatae, callosae. Discus vexilli flavus reliqua pars totius floris pallide rosea. NB. Margines omnium Petalorum lacero- ciliatae sunt & magis albicantes.

Semina filamenta a basi ad germen connata & cingentia, subulata inaequalis, petalis breviora, infimum longius & majus, anterae, oblongae, sulcatae, flavae.

Pistillum germen inaequalia, verrucis linguiformibus villosis divisum.

Stylus subulatus, glaber, staminibus longior. Stigma incurvum, lateraliter flexum, obtusum subverrucosum viridius.

Pericarpium capsula bipartita, singula pars cruciformis alata, ala terminalis erecta, oblonga (oblique retusa in nonnullis, in aliis acuta, exinde magis canceolata) concava venosa reticulata omnes pyramidaliter conniventes, alae laterales, patentissimae & reflexae lanceolatae, terminali dimidio minores, in disco intra alas, latere exteriori. Callus compressus acutus, prominens, interiori ventricosum semen unicum includens.

Semina Nucleus subglobosus; colitur in Hortis.

Isocetes indica.

Radices fibrosae.
Folia fasciculatim confertae plurimae, strictae, obsoletae triquetrae glabrae, striis punctisque obsoletis notatae, acutae, quadrilocularia, loculis interceptis, per dissepimenta membranacea albicantia sparsa, versus basin inter se vaginantia, vaginis membranaceis striatis marginatis, coloratis rosaceis.

Calyx vagina foliorum. Pistillum nullum stigma bipartitum, quarum lacinia versus vaginam vergens observe cordata acuta, membranacea pellucida, vagina foliorum adpressa. Capsula 3-plo longior per tempus evanescens interior, semilunaris margine alae subrependa undulata, priori multo brevior stigma foramen transversale magnum in vaginam intrans Stamina et Anthera nescio.

Pericarpium Capsula orbicularis latere exteriori convexa versus medium vagina adnata aut unita, interiori plana glabrae, unilocularis, et per filamenta pleniuscula sparsa, lactea, subpilosa, parietes connectentia.

Semina plurima obtusa conica, punctis exasperata, capistrata nivea, magnitudine & figura variabilia.

Habitat in aquis profundioribus raro.

Pentandria Monagnia Thamulis Thorveii

Frutex:
Rami suboppositi patentissimi parum angulati, angulis carinati. Folia patentissima bifaria opposita petiolata obverse orata, retusa obsoleta denticulata, infra apicem acuminata, acumine patenti, pagina superiori, glabra lucida, inferiore venoso reticulata, glabra.

Petioli breves, semiterites, subrugosi, subtortuosi. Stipulae solitariae lineares acutae, patentes spharelescentes, caducae.

Spinae versus spices ramorum interdum, infra petiola suboppositae recurvae, breves.

Bracteae ovatae, nutae subpillosae rufae, ad basin pedicellorum parvae.

Pedunculi axillares, subteretes, striatae, petiolis parum longiores.

Pedicelli divaricati, 7 ad 12 teretiusculi striati bracteati pedunculo breviores.

Calyx perianth. monophyllum inferum, campanulatum, 5-fidum laciniae, erectae, acutae, pagina exteriori, glabrae se interiori carinatae, carina in apicem, excurvens, albicans, finita florescentia in rufescentes caducae, pars caduca cum membrana connecta & fornicata in parte, persistentam.

Coralla 5 petala, intra lacinias calicinas inserta, obverse cordata, margine ciliata, presertim ad basin nivea, antheres involventia, iisque vix breviora.

Stamina filamenta 5 brevia infra petala calyce inserta, antherae oblongae erectae, fuscae calyrae breviores.

Pistillum germen oblongum, glabrum, stylus compressiusculus stigma emarginatum.

Pericarpium bacca magnitudine pisi majoris semina obverse cordata, compressa, glabra.

Habitat in dumetis raro.

upSUMMARY

During the last year, Johan Gerhard KönigKönig, Johan Gerhard
(1728-1785). Danish. Physician, born in
Polish Livonia. Private pupil of
Linnaeus in 1757. Visited Iceland. Went
to Tranquebar in India, to Thailand and
Ceylon. He died on his way to Tibet.
Correspondent of Linnaeus.
has only had one short letter from Linnaeus, and that was written in Swedish [this letter has not come down to us]. König is getting very concerned that Linnaeus has not received the letters König has sent, especially as he has heard that the staff in Copenhagen do not pay proper attention to things like this. König will be more careful this time.

In the matter of König’s circumstances, in which Linnaeus has helped him with a recommendation, König is glad to tell that he has reached an agreement with the help of the Missionary college in CopenhagenThe Missionary college in Copenhagen,
Danish. Founded in 1714 with the
task of spreading Christianity among the
heathens. The Mission in East India
(Tranquebar) was subject to the college.
.
[Missionskollegiet i Köpenhamn]. König thanks Linnaeus for having helped him to become a member of the Drontheimische Societät [Köning means the Royal Norwegian Society of Sciences and Letters, Det Kongelige Norske Videnskabers SelskabDet Kongelige Norske Videnskabers
Selskab, The Royal Norwegian Society of
Sciences and Letters
Norwegian.
Founded in 1760 by Johan Ernst Gunnerus,
Gerhard Schøning Peter Friederich
Suhm as the Trondhiemske Selskab (the
Trondheim Society). It received Royal
affirmation of its statues in 1767 and
became the Kongelige Norske Videnskabers
Selskab (the Royal Norwegian Society of
Sciences and Letters). Its publications
are Det Trondhiemske Selskabs
Skrifter
, 1-3 (1761-1765) and Det
Kongelige Norske Videnskabers Selskabs
Skrifter
, 4-5 (1768-1774).
]but he cannot send a contribution this year. He will send some specimens preserved in spirit, and one of them is a new Doris. He specifies the differences between this specimen and the better-known ones. He adds that he hopes Linnaeus will get it and that the natives call it “Atti-putschi”. The last part of the name always means “worm”, while the first part is the name of the fruit of the Anona. König is not quite sure about the name and suspects that it is generally used for a verrucosa that he has not been able to see, although it is at times rather common. König also sends the Nereis that Otto Fredrik MüllerMüller, Otto Frederik
(1730-1784). Danish. Zoologist.
Correspondent of Linnaeus.
has drawn and several snakes and fishes. At least half of them are new. He sends the Thetys again and the Argonaut that he had sent before, of which he hopes Linnaeus has received his description. As Bischoff has promised König a copy of the Flora NorvegicaGunnerus, Johan Ernst Flora
Norvegica, observationibus praesertim
aeconomicis panosque Norvegici
iocupletata
(Trondheim &
Copenhagen, 1766-1772), 2 vols.
, although König would find Johannes BurmanBurman, Johannes (1707-1779).
Dutch. Botanist, professor of medicine
in Amsterdam. Close friend of Linnaeus.
Correspondent of Linnaeus.
or Georg Eberhard RumphRumpf, Georg Eberhard
(1628-1702). Dutch. Naturalist and
merchant in the service of the Dutch
East India Company. Governor of the
Dutch colony Ambon. He published two
works on the flora of the isle of Ambon.
more useful, König asks Linnaeus to forward some material to Bischoff as a token of gratitude which may please him. Last year, König sent descriptions and specimens with HauptHaupt, Dutch?. Gardener at
the Dutch East India Company´s
Garden in Cape Town.
who was to leave them to Joachim Diedrich CappellCappel, Joachim Diedrich
(1717-1784). Danish. Pharmacist,
Copenhagen.
in Copenhagen. This year, he will divide the sending and give GoetscheGoetzche, German?. Surgeon. one part, and a Swede by the name of HolmHolm, Swedish. Bookbinder. the other part. Cappell will take care of it in Denmark. Holm was born in Stockholm but has been in Uppsala, has worked as a bookbinder in India and is now on his way home. König will tell below what he intends to send.

Christian Friis RottböllRottböll, Christian Friis
(1727-1797). Danish. Botanist and
physician. Professor of medicine at
Copenhagen. Linnaeus’s student.
Correspondent of Linnaeus.
program of 1772 in Copenhagen has made König concentrate on grass-like plants during the rain period as much as his circumstances have permitted. In this context, he apologizes for not having been able to use the correct terminology, as he has had difficulties in applying terms like spica to the grasses he has studied. He gives more examples of such difficult terms. He does not think that he is right in designing almost all of them as new, but he is rather sure that one with a triangular stem and leaves, and one with only one leaf, are new. As he is not sure that Friis Rottböll can know what can be seen in living specimens, and as he does not know how Linnaeus has named them or described them, he hopes that his efforts will be enough. He has just the most necessary of Linnaeus’s works, so he is often in doubt about the real meanings of the descriptions in Species plantarumLinnaeus, Carl Species
plantarum
(Stockholm 1762-1763).
Soulsby no. 500.
. König comments in greater details on the specimens of Cyperus with their locations, and especially no. 10 in the list. During his work at the Cyperus species, he also found near Tranquebar a species of Friis Rottböll’s Scirpoides, which he has called Fabrea on a suggestion by Friis Rottböll. Linnaeus may give it any name he will. König describes its differences from the European species. It grows in the fields, but not when the rice fields are full of water. - König has not been able to do more at the Schoenu as it grows too far away from Tranquebar. – The three Scirpi, namely Monandria, Argentea and Luzula, are very unlike the others in the genus. The last mentioned has leaves like a lily which makes it easy to recognize and had made König uncertain of its assignment. In the end, König had named it Scirpus Holtonia, as it is rather like Burman’s Holtonia. He describes carefully the methods and the results of his work with this species; so, for instance, he reports that he had got a specimen of its root very recently as it was deep in the mud. Another genus, which he hopes is new and which he would like to name after his great patron in botany, flowers beautifully, and the natives plant it so that it covers their houses. The stem is short, but the branches are long. Its origin is Goa and Bengal. König sends some fruits, and he hopes Linnaeus will accept his suggestion. In this context, König remembers the Bergeria, which has its name not after the old refugee but after the man who was the King’s first personal physician. König does this especially as Fabritius [Johann Christian FabriciusFabricius, Johan Christian
(1745-1808). Danish. Professor of
economy and natural history in
Copenhagen. Linnaeus’s pupil 1762-1764.
Correspondent of Linnaeus.
], now in jail in Munich, had written to him about this issue. König had written an answer to him, but not got a reply, which he regrets. König has recently described a special Monadelphista, but as he has no fruit yet, he leaves it for a later occasion. – König would be very eager to hear about Daniel Solander’sSolander, Daniel (1733-1782).
Swedish. Naturalist, explorer. Student
in Uppsala under Linnaeus and Johan
Gottschalk Wallerius. Went to London in
1760. Curator of natural history
collections at the British Museum.
Botanist on Cook’s first voyage
1768-1771. Joseph Bank’s librarian.
Correspondent of Linnaeus.
discoveries and if he has described Jacques foliis multifidis. – König thinks that there is also a Hermannia among the specimens sent. König moves on to the seeds. Among them, König has just received the Meshna ferrea from Bengal, and he has recently found seeds of Corihorus capsularis. The Cucumis that he has named Sodornea seems very similar to the one described by ReiseReise, . ; it flowers in May with white flowers, large as those of the edible cucumber. Its stem is perennial, and it climbs the highest trees. Its fruits smell bad, but when they are dried, they form a powder that native doctors use against nose-bleeding. In general, however, the fruit is considered poisonous. König comments on the fruits and the seeds in them: the quantity of seeds varies with the quantity of rain in the rain period.

While König has been working with this sending and the texts, König had got an inflammation in the left part of his face, which especially affected his left eye. He had it badly for a fortnight, and his eyesight is still reduced. He thinks that he attracted it when he was examining a Monadelphista in strong wind and rain. He has been forced to make his investigations and writings shorter. König had been very glad at finding a new Isoates during this time. He supposes that it is the second species of this rare genus. He has investigated it as much as his eyes permitted, and a short description is enclosed. A specimen is enclosed, but as the plant specimens are already packed, this specimen is placed in the same envelope as the descriptions. König is very glad to have found this new one, and he supposes it will please Linnaeus also. A glass container with some specimens in spirit is sent, together with a small box. The glass has been entrusted to Holm, who will take it to Stockholm. König hopes Linnaeus will be pleased by this sending.

upMANUSCRIPTS

a. original holograph (LS, VIII, 187-196). [1] [2] [3]